Onlineveröffentlichung des Ratgebers: Wechseljahre - Mit Naturheilkunde fit und gesund
Bitte beachten Sie!
Jeder Benutzer ist angehalten, durch sorgfältige Prüfung der Beipackzettel der verwendeten Präparate und gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker festzustellen, ob die im Ratgeber angegebenen Informationen zu Dosierung und Kontraindikationen gegenüber den Angaben in diesem Portal abweichen.
Vorwort der Autorin
Die Zeit der Wechseljahre ist ein natürlicher Prozess im Leben einer jeden Frau. Oft reduziert sich der Gedanke an die Wechseljahre auf die Frage "Soll ich Hormone nehmen oder nicht?" Aber es gibt andere Perspektiven, die es Wert sind, betrachtet zu werden.
Was ändert sich wie und wann? Kapitel I
So manches ändert sich in den Wechseljahren - und nicht mit allem ist man einverstanden. Doch nicht nur Krankheit, Verlust und Abschied bringt diese Zeit. Sie kann auch eine Zeit der positiven Energie sein, der spannenden Veränderungen und des Neuanfangs!
Was ändert sich wie und wann? Kapitel II
Während der Wechseljahre verringert sich die Funktion der Eierstöcke bis sie ihre Produktion ganz einstellen. Dadurch verändern sich die Konzentrationen der weiblichen Geschlechtshormone während dieser Zeit kontinuierlich. Dass kann zu den verschiedensten Beschwerden führen, die unter dem Begriff "klimakterisches Syndrom" zusammengefasst werden.
Was ändert sich wie und wann? Kapitel III
Die Wechseljahressymptome sind eine temporäre Erscheinung und gehen somit auch vorüber. Sie sind nichts anderes als ein Teil der Anpassungen an die hormonellen Veränderungen. Wie lange das dauert, hängt von vielen Faktoren ab.
Hormone - Laufburschen im Dienste des Körpers Kapitel I
Hormone sind Botenstoffe, die Informationen im Körper weiterleiten. Sie werden in der Regel von bestimmten Drüsen gebildet und gelangen mit dem Blut zu den Körperstellen, an denen sie schließlich wirken. Sie kommen im Körper nur in ganz geringen Mengen vor. Oberste Steuerzentrale ist das Gehirn.
Hormone - Laufburschen im Dienste des Körpers Kapitel II
Am Anfang eines Menstruationszyklus steht die Bildung des Hormons FSH (follikelstimulierendes Hormon) durch die Hypophyse. Unter dem Einfluss von FSH reifen gleichzeitig mehrere Eibläschen (Follikel) in den Eierstöcken heran. Die Follikel bilden Östrogene, die in den Blutkreislauf abgegeben werden.
Die Nebennieren - stressempfindliche Organe
Nicht nur die Eierstöcke sind für die Bildung der Sexualhormone zuständig, sondern auch die Nebennieren. In der Zeit des Klimakteriums und danach übernehmen sie nach und nach fast die gesamte Produktion, wenn auch in viel geringerem Maße.
Die Schilddrüse - Wächter des Energiestatus
Die Schilddrüse ist ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ, angesiedelt im Bereich des Kehlkopfes. Die Aufgabe dieses Organs ist es, jodhaltige Hormone aufzubauen, die einen entscheidenden Einfluss auf die Aufrechterhaltung einer ausgeglichenen Energiebilanz sowie auf die geistige und körperliche Entwicklung des Menschen haben.
Die Psyche - Mimose oder Fels in der Brandung?
Bei vielen Frauen ändern sich zu Beginn der Wechseljahre auch die Familienverhältnisse. Frauen, die nicht im Berufsleben stehen und ihren Schwerpunkt in der Versorgung der Familie gefunden haben, geraten durch diese doch sehr einschneidenden Ereignisse leicht aus dem seelischen Gleichgewicht.
Gesunde Ernährung - wichtiger denn je Kapitel I
Zu einer ganzheitlichen, natürlichen Medizin gehören nicht nur homöopathische oder pflanzliche Heilmittel. Wer gesund und fit sein will, muss auch einen Blick auf die eigenen Lebensgewohnheiten richten. Doch keine Angst, nicht die Askese ist gefragt.
Gesunde Ernährung - wichtiger denn je Kapitel II
Eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel spielt das Vitamin D. Vitamin D hat eine Sonderstellung unter den Vitaminen, denn mit der Nahrung nehmen wir in der Regel nur die Vorstufe auf, das so genannte Provitamin D. Das Vitamin D selbst entsteht erst im Körper und zwar in der Haut unter dem Einfluss von Sonnenlicht.
Nahrungsergänzung - gut oder schlecht?
Über Sinn und Unsinn von Vitamin- und Mineralpräparaten wird sehr unterschiedlich diskutiert. Natürlich ist es wünschenswert, dass alle notwendigen Nährstoffe durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung aufgenommen werden.
Milch - Muntermacher oder Krankheitsursache?
Was ist dran an dem wohl bekanntesten Fernsehwerbespruch "Milch macht müde Männer munter"? Lange Zeit wurde Milch als ein perfektes Nahrungsmittel angesehen. Tatsächlich ist Milch auch sehr nahrhaft.
Übersäuerung - Ursache vieler Krankheiten
Viele ganzheitlich arbeitenden Therapeuten sieht die Übersäuerung als eine der Hauptursachen der typischen Zivilisationskrankheiten, deren Entstehen schulmedizinisch weitgehend ungeklärt ist. Damit unser Stoffwechsel einwandfrei funktionieren kann, müssen Säuren und Basen in einem bestimmten Verhältnis vorhanden sein
Lust auf Sex und Zärtlichkeit
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass sexuelles Verlangen und sexuelle Aktivität während der Wechseljahre unweigerlich nachlassen. Vom medizinischen Standpunkt her gibt es dafür keinerlei Begründung.
Noch nicht passé: Thema Verhütung
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die letzte Blutung ein Jahr zurückliegt, besteht für jede Frau die Möglichkeit, schwanger zu werden. Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr sehr gering ist, ist die Verhütungsfrage immer noch aktuell.
Bleiben Sie in Bewegung
Die meisten Menschen - auch junge Menschen! - bewegen sich viel zu wenig. Bürojobs und der Sieg der Bequemlichkeit über die Vernunft lassen uns rasten und rosten. Dabei ist Sport nicht nur gut für die Figur, auch die Gesundheit profitiert davon.
Anti-Aging: Jung bleiben oder älter werden?
Was macht uns alt, was hält uns jung? Mit dieser Frage beschäftigen sich Menschen seit jeher. Anti-Aging heißt die Suche nach dem Jungbrunnen heute und die Methoden sind teils altbekannt, teils neu - aber auch wenig erforscht.
Hormontherapie - Pro und Kontra
Die Entwicklung künstlicher Hormone zur Empfängnisverhütung und zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden kam einer Revolution gleich. Doch wie so oft in der modernen Medizin, gesellen sich zur Euphorie Bedenken. Wer vor der Entscheidung steht, muss daher Nutzen und Risiken sorgfältig abwägen.
Hormone nehmen ja oder nein?
Vor der Einnahme von Hormonen sollte der Versuch mit natürlichen Mittel stehen.Was ist gesichert bei der Anwendung von Hormonen …
Bekannte Risiken der Hormontherapie
Es gibt heute bekannte Risiken bei der Hormontherapie, zum Beispiel in Bezug auf das erhöhte Brustkrebsrisiko oder das steigende Risiko zu Gefässverschlüssen.
Klassische Homöopathie Kapitel I
Es gibt wirksame Hilfe aus der Natur, wenn die Wechseljahre Beschwerden verursachen. Die Homöopathie und die Pflanzenheilkunde sind bewährte Verfahren, die Sie - am besten in Abstimmung mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin - gut selbst einsetzen können.
Klassische Homöopathie Kapitel II
Die klassische homöopathische Therapie ist eine konstitutionelle Therapie. Darunter versteht man die Behandlung einer Krankheit unter Einbeziehung aller körperlichen und psychischen Besonderheiten des Patienten. Um das passende Mittel zu finden, werden die körperlichen Symptome sehr genau betrachtet und auch die psychische Situation wird berücksichtigt.
Moderne Homöopathie
Die Moderne Homöopathie ist eine Therapieform, die vor allem mit Kombinationsmitteln arbeitet. Das bedeutet, mehrere homöopathische Einzelmittel, die sich bei einer bestimmten Erkrankung bewährt haben, werden zusammengestellt.
Pflanzenheilkunde Kapitel I
Schon vor Jahrtausenden schätzte man die wunderbaren Kräfte der Natur, die in vielen Kräutern - den Arzneipflanzen - verborgen liegen. Von Generation zu Generation wurde das Wissen um die heilenden Pflanzen durch mündliche Überlieferung und später auch durch Aufzeichnungen in den so genannten Kräuterbüchern weitergegeben.
Pflanzenheilkunde Kapitel II
Die Natur hält noch weitere Heilpflanzen für die Wechseljahre bereit, die hier zusammengefasst sind. Eine kleine Heilpflanzenkunde.
Pflanzenheilkunde Kapitel III
Ein Zeitgenosse des homöopathischen Arztes Samuel Hahnemann war Dr. Heinrich Schüßler Im Jahr 1858 eröffnete er in Oldenburg als homöopathischer Arzt seine Praxis. Schüßler war von dem Wunsch beseelt, die homöopathische Therapie zu vereinfachen.
Hitzewallungen, Schwindelattacken und Schweißausbrüche
Hitzewallungen, Schwindelattacken und Schweißausbrüche sind schon zum Synonym für die Wechseljahre geworden. Auch andere Zeichen des Körpers wie Blasenprobleme oder Osteoporose zeigen an, wenn etwas aus dem Lot geraten ist. Auf den folgenden Seiten finden Sie, was die Natur alles bereit hält, um die Zeit des Wechsels unbeschwert genießen zu können.
Zyklusstörungen
Während der hormonellen Veränderungen im Klimakterium ist jede Form von Blutungsanomalie möglich. Es können kurze schwache, lange starke, noch regelmäßige oder sehr unregelmäßige Blutungen oder Dauerblutungen auftreten.
Menstruationskrämpfe
Sechzig Prozent aller Frauen leiden unter Menstruationskrämpfen, im Fachjargon Dysmenorrhö genannt. Seit Jahrzehnten wird in der psychologischen und gynäkologischen Fachliteratur immer wieder darauf verwiesen, dass diese Krämpfe psychologischer Natur sind und auf Konflikte im Zusammenhang mit der Frauenrolle hindeuten.
Gewichtszunahme und Stauungen im Körper
Frauen, aber auch Männer, nehmen mit zunehmendem Alter an Gewicht zu, weil sich der Stoffwechsel verlangsamt. Der Anteil der Muskelmasse nimmt kontinuierlich ab. Dieser bestimmt aber im Wesentlichen den Grundumsatz: je weniger Muskelmasse, desto weniger Verwertung der Nahrung und umso mehr Fettanbau bei gleicher Ernährung.
Kopfschmerzen und Migräne
Für Kopfschmerzen und Migräne gibt es mannigfache Ursachen. Besonders wenn die Kopfschmerzen häufiger auftreten, sollten Sie, bevor Sie die Behandlung selbst in die Hand nehmen, unbedingt die Ursachen von einem Arzt abklären lassen.
Depression - Ängste - Nervosität
Es ist nicht so, dass das Klimakterium unabdinglich die Psyche in irgendeiner Weise beeinträchtigt. Es gibt auch keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen Östrogenabnahme und Depressionen. Doch ist es so, dass wir in dieser Phase unseres Lebens, in den Wechseljahren, den ungelösten Problemen der ersten Lebenshälfte gegenüberstehen.
Schlaflosigkeit und Konzentrationsschwäche
Ohne Schlaf geht nichts, denn im Schlaf werden die geistige und die körperliche Energie wiederhergestellt. Das Schlafmuster bleibt jedoch nicht ein Leben lang gleich. Häufig ändert es sich bei Frauen in den mittleren Jahren und häufig kommt es in dieser Phase zu Schlafstörungen.
Entzündungen der Scheide
Im Klimakterium, aber auch in der Zeit danach, sinkt der Östrogenspiegel und bleibt auf einem niedrigeren Niveau. Das kann zur Folge haben, dass die Vaginalschleimhaut dünner und trockener wird. Dadurch wird die Vagina leichter gereizt.
Beschwerden beim Sex
Durch die verminderte Östrogenproduktion kommt es häufig neben den Veränderungen der Schleimhäute im Scheidenbereich auch zu einer Lubrikationsstörung. Das bedeutet, dass sich trotz sexueller Erregung zu wenig Feuchtigkeit in der Scheide bildet und der Geschlechtsverkehr als schmerzhaft oder einfach als unangenehm empfunden wird.
Myome
Myome sind gutartige Tumoren des Muskelgewebes, die auch in den Wechseljahren auftreten können. Nach dem30. Lebensjahr ist ungefähr jede vierte bis fünfte Frau davon betroffen. Myome sind die häufigsten gutartigen Tumoren der Frau, führen jedoch in der Mehrheit nicht zu echten Problemen
Zysten der Eierstöcke & Brüste
Zysten gibt es in den verschiedensten Organen, in der Brust, an den Eierstöcken, aber auch in Leber, Niere, Gehirn oder Lunge. Es sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Gewebe. Sie bestehen also nicht wie die Myome ausschließlich aus Gewebe.
Der Beckenboden
Der Arzt hat eine Beckenbodensenkung (Prolaps) diagnostiziert. Der Beckenboden hat an Spannung verloren und hält die Scheide und die Gebärmutter nicht mehr in ihrer ursprünglichen Lage. Die körperlichen Symptome sind Schmerzen, die bis ins Kreuz ziehen können. Was aber bedeutet das für eine Frau und welche Empfindungen löst es aus?
Blasenschwäche
Auch Blasenprobleme können zum Teil durch hormonelle Störungen ausgelöst werden. Sie sind zwar keine lebensbedrohenden Erkrankungen, dennoch können sie sehr belasten und die Lebensqualität einschränken.
Blasenentzündung
Begünstigt durch eine kurze Harnröhre ist die Blasenentzündung (Zystitis) eine typische Erkrankung von Frauen. Die Harnröhre eines Mannes ist bedeutend länger und bietet dadurch viel größeren Widerstand gegen aufsteigende Infektionserreger und somit gegen Entzündungen.
Verdauungsstörungen
Sehr häufig leiden Frauen in der Lebensmitte unter Verdauungsproblemen, insbesondere unter Blähungen, Völlegefühl und Verstopfungen. Das Sonnengeflecht, der Solarplexus, ist unser Nervengeflecht im Bauchraum, unser großes emotionales Zentrum.
Herz und Kreislauf
Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen in Deutschland an der Spitze der Todesursachenstatistik. Verschiedene Krankheitsbilder verbergen sich hinter diesem Sammelbegriff: Herzinfarkt, Angina pectoris (Herzenge), Schlaganfall (Gehirnschlag), Embolien (Ablösung und Wanderung eines Blutgerinnsels) und die Schaufensterkrankheit(Durchblutungsstörungen in den Beinen). Die gemeinsame Ursache all dieser Erkrankungen ist eine Verkalkung der Arterien.
Krampfadern
Durchblutungsstörungen sind eine Volkskrankheit geworden. Jeder achte Bundesbürger leidet an einer chronischen Venenschwäche. Viele Frauen entwickeln bereits während einer Schwangerschaft Krampfadern (Varizen) und in der Zeit des Klimakteriums sind ebenfalls recht viele betroffen.
Osteoporose Kapitel I
Osteoporose, zu deutsch der Knochenschwund, wird mehr und mehr zum Schreckgespenst der Wechseljahre. Diese Erkrankung ist aber keine zwangsläufige Folge des Absinkens der Hormone in den Wechseljahren. Unterschiedliche Studien kommen zu unterschiedlichen Angaben, was die Häufigkeit der Erkrankung nach den Wechseljahren anbelangt.
Osteoporose Kapitel II
Regelmäßige Bewegung ist ein absolutes Muss. Wer drei Wochen bettlägerig ist, kann fünf Prozent seiner Knochenmasse verlieren. Für Menschen, die bereits erkrankt sind, gibt es spezielle Osteoporose-Gymnastikkurse. Zur Vorbeugung ist auf die Ernährung zu achten
Falten und Zellulitis
Ob die Haut straff wirkt oder eher faltig hängt mit dem Zustand der Kollagenschicht in unserer Haut zusammen. Wenn die Östrogenkonzentration sinkt, wird weniger Kollagen gebildet. Dadurch wird die Kollagenschicht dünner. Heutzutage steht eine Vielzahl wirksamer Präparate zur Verfügung, die helfen können, die Haut neu zu beleben und den Falten vorzubeugen
Körperbehaarung
In der Zeit des Klimakteriums stellen viele Frauen fest, dass auf der Oberlippe und am Kinn zunehmend mehr dunkle Haare wachsen. Das ist das Resultat des veränderten Androgenspiegels, der sich in den Wechseljahren einstellt.
Haarausfall
Ungefähr 13 Prozent der Frauen in den Wechseljahren bemerken eine Veränderung an den Haaren, etwa 37 Prozent leiden nach der Menopause mehr oder minder stark an Haarausfall. Meist sind die hormonellen Veränderungen die Ursache und es gibt geeignete Gegenmaßnahmen.
Trockene Augen
Manche Frauen leiden in den Wechseljahren unter Trockenheit der Augen. Die Ursache liegt ebenfalls im Östrogenabfall.
Adressen und Literatur
Hier finden Sie weiterführende Literatur zum Thema sowie nützliche Adressen.